FC Viktoria Thiede
von 1913 e.V.

Bericht HB 1. Herren – HSC Ehmen

05.05.18/Regionsoberliga Männer Viktoria Thiede – HSC Ehmen  34:25 (15:15)

Mit dem dritten Heimsieg in Folge schlossen die Herren des FC Viktoria Thiede die Saison in der Handball-Regionsoberliga auf dem achten Tabellenplatz ab. Durch die Niederlage des VfB Fallersleben II reichte das 34:25 (15:15) über Absteiger HSC Ehmen, um dank der besseren Tordifferenz an den Fallerslebern vorbeizuziehen.

Es war eine Halbzeit lang ein schweres Stück Arbeit für die ersatzgeschwächten Thieder. Selbst Trainer Guido Penderock schnürte die Schuhe, um eine Pleite gegen den bereits als Absteiger feststehenden HSC zu verhindern. Denn die Viktoria erwischte keinen guten Start, machte es mit groben Abstimmungsproblemen in der Abwehr dem Schlusslicht leicht. Nach 15 Minuten lag die Viktoria 4:7 hinten. Einziger Lichtblick war Nico Hecker, der alle Treffer markierte, während drei Siebenmeter vergeben wurden und die Defensive löchrig wie ein Schweizer Käse war.

So wechselte sich Trainer Penderock selbst ein, um für mehr Stabilität zu sorgen. Der Schachzug ging auf, die Gastgeber glichen in der 20. Minute aus, aber ließen in der Folge die nötige Konzentration in der Abwehr wieder vermissen, so dass Ehmen das Unentschieden bis zur Pause hielt.

Im zweiten Spielabschnitt avancierte Fabien Heinemann mit seinen Treffern zum Matchwinner. Er besorgte zunächst die erste Zwei-Tore-Führung direkt nach Wiederanpfiff. Bis zum 22:20 ließ sich das Schlusslicht jedoch nicht abschütteln. Die Viktoria fand dann über den Kampf zum Spiel, auch weil bei Ehmen die Kräfte nachließen. Beim 26:20 nach 47 Minuten war die Gegenwehr der Gäste gebrochen. Die Thieder spielten ihre größere Frische aus und schraubten das Ergebnis in selten in dieser Saison erlebte Höhen. Geburtstagskind Jan Körber und Fabien Heinemann machten den Deckel zu.

„Wir hatten in der ersten Hälfte zu wenig Stimmung und Abstimmung in der Verteidigung. Da hat man die Probleme im Zusammenspiel gemerkt, weil wir zu viele Ausfälle kompensieren mussten. Letztlich haben wir uns in die Partie gekämpft und den Sieg zum erfolgreichen Saisonabschluss geholt“, freute sich Guido Penderock, dessen drei Tore viel umjubelt waren, ehe er sich bei einem Tempogegenstoß kurz vor dem Ende zu allem Überfluss eine leichte Verletzung im Oberschenkel zuzog.

Viktoria Thiede: Florian Ahlbrecht, Thiele – Hecker (11/2 Tore), Heinemann (7), Mertens (5/1), Buchholz (3), Andre Frank (1), Hasselbach, Hilse (1), Ritter (1/1), Penderock (3), Körber (3)