FC Viktoria Thiede
von 1913 e.V.

Bericht HB 3. Herren – SV Fortuna Lebenstedt

Bericht aus Salzgitter-Zeitung vom 28.11.2017:

So langsam dürfen die Handballer des SV Fortuna Lebenstedt in der Regionsklasse das Wort Aufstieg in den Mund nehmen. Mit dem 27:18 (13:9) über den FC Viktoria Thiede III gelang im achten Spiel der achte Sieg.

Fortuna dominierte von Beginn an und stellte früh die Weichen auf Sieg. Aus einer starken Abwehr heraus machten die Lebenstedter viel Tempo und führten rasch mit 4:1. Die Viktoria, die auf einige Leistungsträger verzichten musste, hielt nach Kräften dagegen. Zwar entwischte Fortuna bis auf 13:7 dank starker Paraden von Torwart Kai Kucharek und sehenswerter Angriffe und Tempogegenstöße, doch die Thieder gaben sich nicht geschlagen und verkürzten bis zur Pause den Rückstand. „Es hätte auch noch enger werden können, aber mit einigen technischen Fehlern haben wir uns das Leben selbst schwergemacht“, haderte Trainerin Julia Kracik.

In der zweiten Halbzeit war es wiederum die Fortuna, die die ersten Akzente setzte. Auf Thieder Seite konnten verletzungsbedingt nicht alle Akteure weiterspielen, doch die Viktoria kämpfte weiter tapfer. Bis zum 21:16 für Fortuna hielt sich der Rückstand der Viktoria in erträglichen Grenzen. Am Ende ging den Gästen jedoch die Luft aus, während Fortuna – angeführt von den überragenden Markus Kuchnia und André Reich – das Tempo konstant hochhielt und Thiede mehrmals auskonterte. Die zahlreichen Fans der Gastgeber kamen voll auf ihre Kosten.

„Der Sieg für Fortuna geht vollauf in Ordnung, am Ende fiel er aus unserer Sicht vielleicht ein bisschen zu hoch aus“, resümierte Julia Kracik die Thieder Niederlage. Ihr Gegenüber Heiko Hinz war mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden. „Der Erfolg war nie gefährdet, dank einer tollen Torhüterleistung und einer starken Defensive konnten wir viele Schnellangriffe laufen“, freute sich Hinz, der lediglich mit einigen Entscheidungen der Unparteiischen nicht konform ging.

Alle vier Konkurrenten aus dem Spitzen-Quintett hat die Fortuna im bisherigen Saisonverlauf nun in die Knie gezwungen und sich somit die Favoritenrolle auf den Titel selbst zugeschoben.