FC Viktoria Thiede
von 1913 e.V.

Bericht HB 1. Herren – VfL Wittingen

Regionsoberliga Männer Viktoria Thiede – VfL Wittingen 2  26:36

Niederlage mit ganz viel Moral /Handball-Regionsoberligist Thiede verliert zu Hause gegen Wittingen mit 26:36.

Die Niederlage der Handball-Männer des FC Viktoria Thiede gegen den ungeschlagenen Tabellenführer der Regionsoberliga, VfL Wittingen II, kam am Samstag nicht überraschend. Trotz der zehn Tore Rückstand beim 26:36 war Trainer Guido Penderock zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. Die hatte nämlich über 60 Minuten lang eine tolle Moral gegen einen starken Gegner gezeigt.

Viktoria Thiede – VfL Wittingen II 26:36 (12:18). Nach nicht einmal 50 Sekunden führten die Gastgeber durch Johannes Ahlbrecht, der mit neun Toren am Ende stärkster Werfer seines Teams wurde. Ahlbrecht verwandelte einen Tempogegenstoß. Dies war in den Anfangsminuten allerdings das einzige Erfolgserlebnis der Mannschaft aus Thiede. Die favorisierten Gäste zogen schnell auf 4:1 davon (5. Minute). Vor allem Torben Banse bekam die 6:0-Abwehr der Viktoria zu diesem Zeitpunkt nicht unter Kontrolle. Früh nahm Trainer Penderock eine Auszeit. „Wir haben dann sehr flexibel auf die Angriffe der Wittinger reagiert. Mal in einer 5:1-, mal sogar in einer 4:2-Abwehrformation“, erklärte Penderock nach dem Spiel. Die Auszeit tat seinem Team gut. Im Angriff passten die Abläufe jetzt besser und die Thieder kamen auf 3:4 heran (8.). Eine zumindest zweifelhafte rote Karte für Außenspieler Christopher Albrecht zwang Penderock erneut zu Umstellungen (12.). Der A-Jugendliche Leon Hasselbach bekam seine Chance. Nachdem er anfangs einige Möglichkeiten liegenließ, steigerte sich der junge Linksaußen von Minute zu Minute und erzielte am Ende drei Tore. Dafür gab es Lob vom Coach: „Es war schon eine tolle Leistung von dem jungen Burschen.“

Die Chancenverwertung der gesamten Mannschaft verhinderte ein besseres Ergebnis. „Wir haben 25 Würfe nicht getroffen. Machen wir nur die Hälfte davon rein, muss sich Wittingen strecken“, so Penderock. So spulte der Favorit sein Pensum locker runter, ohne dabei in Gefahr zu geraten. Eines muss man der Viktoria aber hoch anrechnen, sie steckte nie auf und zeigte große Moral.

Viktoria: F. Ahlbrecht, Worgull – Hecker, Albrecht, Brunke, A. Frank, Hasselbach, J. Ahlbrecht, Buchholz, Hilse, Meyer, S. Frank, Körber.

Bericht aus der Salzgitter Zeitung